Von null auf Shirt – wie ich dachte, ich plotte mal eben…
Es fing, wie immer, ganz harmlos an:
„Ach, so ein T-Shirt mit eigenem Design – das krieg ich doch locker hin.“
Schnitt: Ich google seit drei Stunden den Unterschied zwischen „Flexfolie“ und „Flockfolie“ und habe mehr Tabs offen als Freunde auf Facebook.
Aber von vorne.
Projektziel: Team-Shirts für uns Mädels.
Projektplan: Kaufen, plotten, bügeln, fertig.
Realität: Kaufen, plotten, fluchen, neu kaufen, neu plotten, lachen, trinken, bügeln, hoffen.
Schritt 1 – Das Motiv
Ich öffne Design Space (Cricut-Software) und tippe fröhlich drauflos.
Zehn Minuten später bin ich überzeugt: Entwerfen ist ein Handwerk.
Nach weiteren zwanzig: Vielleicht auch ein Sport.
Mein finales Design? Teamname, kleine Grafik, bisschen Schnörkel – sah in der Vorschau perfekt aus.
Bis ich las: „Bitte spiegeln.“
Ja klar. Wozu? Damit es auf dem Shirt nicht aussieht wie eine Geheimbotschaft für Dyslexiker.
Schritt 2 – Schneiden
Die Cricut Joy Xtra summte los, als wüsste sie, dass sie heute Geschichte schreiben würde.
Das Ergebnis? Sauber geschnitten, fast schon zu perfekt… was mich natürlich nervös machte.
Zusätzlich muss sie auch noch korrekt entgittert werden… wirklich? Wer hat sich das ausgedacht?!
Schritt 3 – Bügeln
Hier begann der Spaß.
Die Folie musste heiß drauf – aber nicht zu heiß.
Fester Druck – aber bitte nicht verrutschen.
Ich schwöre, die Anleitung las sich wie ein Yoga-Flow.
Erstes Shirt: Makellos.
Zweites Shirt: Ein winziger Buchstabe klebte schief.Drittes Shirt: Irgendwie glänzte es mehr als die anderen – was laut Google „Überhitzung“ bedeutete.
Ich nenne es Limited Edition.
Schritt 4 – Fertig?
Fünf Shirts später hatte ich:
- Einen Küchentisch voller winziger Folienreste.
- Drei Tassen kalten Kaffee.
- Einen Rücken, der mich hasste.
Aber wisst ihr was? Wir sahen großartig aus.
Sogar im Schlamm.
Fazit:
Cricut Joy Xtra – 1
Hannah – auch 1
Der Matsch – 0



- keine bezahlte Werbung
LINKS was an der Wand oben hängt – Tassen etc. nicht mal dabei
- Maschine im Bundle, Grundlage des Grauens…äh Spaß
- Basiswerkzeuge, braucht man einfach für alles
- Transferfolie, ohne die läuft nichts
- Schrottsammler, hab ich, nutze es selten
- Walze oder Rolle, um alles schön auf die Klebematte zukommen
- Schneidematten für Cricut Joy Xtra, man braucht echt verschiedene
- Kartenmatte, man will ja auch nur noch individuelle Karten erstellen
- Stifte, um Karten zu beschreiben etc.
- Kartenset, auf was soll man sonst schreiben
- Folien damit man immer Textilien bedrucken kann – die halten wirklich gut
- Papierschneider, absolut gerade alles wegschneiden zu können
- Schnapparmband, damit hab ich die Folienrollen fixiert
